DER FERNE PLANET - 12..01.2013
Projekttagebuch

Am 2. Januar begannen die szenischen Proben . Um eine möglichst bühnenrealistische Situation zu gewährleisten, haben wir über Weihnachten und Neujahr an unserer Bar gearbeitet.

Wir spielen an sieben verschiedenen Orten und bei mindestens drei Theatern wird diese Bar eingesetzt werden: im Tojo Bern, im Kreuz Solothurn und im Rennweg 26 in Biel. In der Postremise Chur und in der alten Brennerei Unterramsern hat es Barelemente, hier werden wir später entscheiden, was wir einsetzen werden. In der Foxy-Bar Grenchen und in der Grabenhalle St. Gallen wird die bestehende Bar Teil des Bühnenraums sein.

Bei der Planung der Bar spielen viele Aspekte eine Rolle. Prinzipiell ist die Planung wichtig, man denkt vom Ende her zurück. Würde diese Bar beispielsweise "nur" in einem Theater eingesetzt werden und hätte diese Theater personell genug Techiker, dann müsste man sich weniger Gedanken z.B. um das Gewicht und die Konstruktion machen.

Bei uns sind die Mittel beschränkt. Die Bar muss leicht, trotzdem stabil und auch relativ schnell ab- und aufbaubar sein. Die Kosten des Transport spielen eine Rolle, also müssen die Einzelteile in unseren Renault Express passen, mit allem anderen - Requisiten, Barhocker, Kostüme, ein Tisch und wenn nötig Beleuchtungsmaterial. Und wer schon mal um Mitternacht, nach einem sehr langen Tag, "tonnenschwere" Bühnenbildteile endlos lang erscheinende Treppen und Gänge zum Auto geschleppt hat, freut sich über jedes Kilo, das er nicht tragen muss.

All diese Komponenten sind in Planung und den Bau hineingeflossen. Und jetzt, während der Proben wird das Ergebnis getestet und wenn nötig, gewisse Unzulänglichkeiten, beseitigt. So hat sich in der letzten Probe ergeben, dass Silvia auf der Bartheke sitzen und sich bewegen muss. Und noch fehlt die Verkleidung vorne. Aber das sind Details, die im Lauf der Probenzeit, erledigt werden.

Unten sind ein paar Impressionen zu sehen, die im Verlauf der Arbeiten entstanden sind.

 

Fotos