ADRESSAT UNBEKANNT
Ein Briefroman von Kressmann Taylor

Lesung mit Beat Albrecht und Andreas Berger

«Adressat unbekannt», erstmals 1938 veröffentlicht, ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen Martin Schulse, einem Deutschen und Max Eisenstein, einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft. Während Martin Schulse mit seiner Familie - 1933 aus der USA nach Deutschland zurückgekehrt ist - der Propaganda des nationalsozialistischen Deutschlands verfällt, bittet Max Eisenstein, seine Schwester, eine Schauspielerin, vor dem Judenhass der Nazis zu retten. Diese stirbt nach einer Verfolgung durch die SA im Garten der Villa von Schulse, ohne dass dieser etwas zu ihrer Rettung tut.


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